Die 3 schlimmsten Fehler beim Lesen im Bett – und wie du sie vermeidest

Lesen im Bett

Übersicht:

Für Deutsche sind Bücher wie gute Freunde

Laut einer Studie sind für die Hälfte der Deutschen Bücher “wie gute Freunde”. Und 40 % lesen gerne im Bett. Das heißt, dass jeden Tag – oder eher Abend – 16 Millionen Deutsche mit einem Buch im Bett liegen. Aber: Wie viele davon liegen wirklich richtig? Und: Wer hat ein optimales Lese-Licht?

Wir haben die größten Fehler recherchiert, die beim Lesen im Bett gemacht werden. Und haben Tips und passende Produkte herausgesucht, die dir helfen, möglichst lange und entspannt zu lesen. Diese Tips helfen Dir, deinen Rücken und deine Augen zu schonen.

Lesen ist das beste Einschlafritual

Obwohl es unterschiedliche Meinungen gibt, hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass Lesen im Bett etwas Positives ist. Lesen ist ein hervorragendes Einschlafmittel, vor allem wenn es zu einem Ritual gehört. Beim Lesen können Körper und Geist von den Ereignissen des Tages abschalten und so zur Ruhe kommen. Die Ausnahme bilden aufregende Bücher wie der berühmte Krimi, ohne den die Mimi nie ins Bett geht. Aber besonders für Vielleser ist es wichtig, optimale Rahmenbedingungen zu haben.

Die häufigsten Fehler beim Liegen

  • Wer beim Lesen flach liegt und das Buch mit gestreckten Armen über sich hält, verspannt im Hals- und Nackenbereich.
  • Die Seitenlage ist zum Lesen auch nicht besser, da sie zu einer ungleichmäßigen Belastung führt.
  • Wenn man sich zum Lesen auf den Bauch legt, entsteht ein Hohlkreuz und die Halsmuskulatur wird strapaziert.

Lesen im Bett: Wie liegt man richtig?

  • Die optimale Leseposition im Bett erreichst du, wenn du dich leicht an das Kopfteil oder die Wand anlehnt.
  • Bei Bedarf kannst du den unteren Rücken mit einem Kissen entlasten.

Beim Lesen auf das richtige Licht achten

Viele Nachttischlampen streuen ein sanftes, warmes Licht ins Schlafzimmer. Doch dieses Licht ist schlecht zum Lesen, und kann zu brennenden Augen und Kopfschmerzen führen. Die ideale Lampe zum Lesen im Bett sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Die Lampe lässt sich punktgenau ausrichten – so kann man die Leseposition zwischendurch verändern. Und stört nicht seinen Bettnachbar.
  • Das Leselicht sollte von der Seite kommen, damit man nicht durch Reflexe geblendet oder durch Schatten gestört wird.
  • Die Beleuchtungsstärke sollte 300 – 500 Lux betragen, ab 60 Jahren sollte man sogar doppelt so starke Glühbirnen verwenden.
  • Das Licht sollte nicht zu warm sein, also maximal eine Temperatur von 2.700 – 3.300 Kelvin haben.

Ausrichtbare Nachttischlampen

Eine mögliche Variante ist die YPPERLIG Tischleuchte, die IKEA in Zusammenarbeit mit dem Designhaus HAY entwickelt hat. Mit knapp 40 Euro ist sie zwar nicht billig, aber sehr schlank und ausrichtbar. Die integrierte LED-Lampe leuchtet in warmweiß mit 2700 Kelvin bei einer sehr guten Lichtausbeute.

Die Lampe HOLKYA ist ebenfalls ausrichtbar und kann – mit einer passenden Glühbirne versehen – ideal zum Lesen im Bett genutzt werden. Sie kostet 25 Euro. Hinzu kommt dann noch das Leuchtmittel. Hier solltest du zum Modell LEDARE greifen, das für seine kleine Größe (E14) noch eine gute Lichtausbeute hat und ebenfalls warmweiß bei 2700 Kelvin strahlt.

Klemmspots

Alternativ kannst du auch eine Lampe verwenden, die direkt am Bett angebracht wird. So etwa der Klemmspot VARV, der sich an den meisten Betten von IKEA (zum Beispiel MALM) anbringen lässt. Er kommt mit einem vorinstallierten Leuchtmittel, das gerichtetes Licht erzeugt und sich außerdem dimmen lässt. Damit ist dieser Spot hervorragend zum Lesen geeignet. Der Preis liegt bei knapp 30 Euro.

Ein Klassiker ist auch die Lampe JANSJÖ, ein echter Klemmspot-Allrounder. Sie kommt zwar nicht mit gerichtetem Licht und ist auch nicht dammbar, die Lichttemperatur ist aber mit 3000 Kelvin gut und die Lichtausbeute ordentlich. Das Licht ist aber weder gerichtet noch dimmbar. Dafür kostet JANSJÖ aber auch nur 12 Euro.